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Das Coronavirus und ich

Johann Lossien


Heute, den 18.03.2020, fange ich an, meinen Blogbeitrag "Das Coronavirus und ich" zu schreiben. Bereits jetzt, fordert das Robert Koch Institut eindringlich auf, soziale Kontakte zu vermeiden. Es zeichnet ein düsteres Szenario: Millionen könnten sich infizieren, wenn die Vorgaben nicht eingehalten werden. Zwei Tage später die erschreckende Nachricht: Mehr als 600 Tote binnen eines Tages. So lautet die verheerende Corona-Bilanz in Italien. Nicht weit weg von uns.


Am gestrigen Abend (23.03.2020) war mein Vater einkaufen, währenddessen ich auf meine kleinen Geschwister aufpasste, die bereits schliefen. Er schickte mir Fotos von leeren Regalen. Trotz alledem fand er das, nach dem er suchte. Wir haben es nicht schlecht Zuhause. Einen großen & kleinen Kühlschrank bis oben voll. Dazu kommt noch ein Hauswirtschaftsraum alias Getränkelager.


Ich kann mich glücklich schätzen, auf einem Dorf zu wohnen. Nicht so wie in Großstädten, wo bereits Strafen gezahlt werden müssen, wenn man draußen erwischt wird, kann ich ganz gemütlich mit meinem Hund im Wald spazieren gehen und die frische Luft genießen.


Heute, den 08.04.2020, bin ich mit dem Fahrrad zu meiner Oma gefahren. Natürlich haben wir uns nicht gedrückt und die Hände gegeben. Mein Vater und ich haben uns gedacht, meiner Oma ein Tablet zu schenken damit man sie gelegentlich mal per WhatsApp Videoanruf sehen kann. Es ist wirklich schwer, alten Leuten moderne Technologie zu erklären.


Kurz vor Abgabe des Blogbeitrages möchte ich ein kleines Fazit abgeben. Die Zeit in der Quarantäne war echt langweilig. Man konnte zwar jeden Tag ausschlafen, konnte ins Bett gehen wann man wollte, aber dennoch wünsche ich mir den Alltag zurück. Ich habe die Zeit auf jeden Fall genutzt, mich auf die anstehenden Prüfungen vorzubereiten.









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