„Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“

Was ist das?

 

Das Projekt "Schule ohne Rassismus- Schule mit Courage" ist ein Projekt für alle Schüler. Es bietet ihnen die Möglichkeit, das Klima an der Schule mitzugestalten. Das Projekt hat das größte Schulnetzwerk in Deutschland, dem mehr als 2.700 Schulen angehören. Durch das Bekenntnis zur „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ verpflichten sich Schüler, Lehrer und Sozialarbeiter sich gegen Gewalt und diskriminierende Äußerungen, die an der Schule geschehen, zu wenden und diese vorzubeugen. 

 

Wer kann mitmachen?

 

Jede Schule kann beitreten. Die Voraussetzung sind: 70 % der Schüler müssen sich mit ihrer Unterschrift dazu verpflichten, aktiv gegen jede Form von Diskriminierung an ihrer Schule einzutreten, bei Konflikten einzugreifen und regelmäßig Projekte und Aktionen zum Thema durchzuführen.

 

Das Ziel

 

Niemand darf aufgrund der Religion, der sozialen Herkunft, des Geschlechts, körperlicher Merkmale oder der politischen Weltanschauung diskriminiert werden.

 

Carl-Diercke-Schule in Kyritz bekennt sich zu Schule ohne Rassismus

 

Die Schule hat eine Umfrage durchgeführt, diese ergab: über 80 Prozent der Mädchen und Jungen von der Schule fühlen sich sehr wohl. Es ist dabei auf Mobbing und Beleidigungen hingewiesen worden. Bereits in den vergangenen Wochen hatten sich die Schüler mit dem Thema Diskriminierung beschäftigt. Beispielsweise wurde ein Theaterstück entwickelt, geschrieben, einstudiert und schließlich in der Abschlussveranstaltung aufgeführt.

 

Die Schulleiterin Christiane Kruschel erklärte, dass an der Schule mehr als zehn Nationalitäten zusammen lernen. Nicht nur Schüler, sondern auch Lehrer stammen dabei aus dem Ausland. So stammt eine Lehrerin aus Griechenland, eine Ungarin wird ab dem kommenden Jahr das Lehrerkollektiv verstärken. Bei „Schule ohne Rassismus“ geht es jedoch um weit mehr als um das Zusammenleben und Lernen von Menschen aus verschiedenen Ländern. Der Titel ist vielmehr ein Auftrag, niemanden aufgrund der Religion, der sozialen Herkunft, des Geschlechts, körperlicher Merkmale oder der politischen Weltanschauung zu diskriminieren.

„Offenheit, Vertrauen, Respekt machen das Leben schöner“, unterstrich Sozialarbeiterin Sarah Reinecke. Sie hat dazu ermutigt, aufmerksam im Sprachgebrauch zu sein, das Miteinander zu wollen, die Verschiedenheit zu akzeptieren. 

 


 

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