Reise nach Paris

 

 

Schüler der 9. und 10. Klassen waren in Paris! Hier ein kurzer Bericht:

 

03.10.

 

Ankunft im Hotel

 

Nach einer langen Nachtfahrt erreichten wir die französische Hauptstadt am Vormittag. Im Hotel verstauten wir unsere Koffer zunächst in einem Raum.

Nachdem wir uns erfrischt hatten, fuhren wir mit der Metro zur Île de la Cité. Jannik informierte uns über dieses Verkehrsmittel, dessen Gesamtstreckenlänge der Entfernung von Kyritz nach Lübeck entspricht.

 

Notre Dame

 

Erster Eindruck: Großes altes Gebäude, viele Leute.

Ron war von der Innenarchitektur begeistert. Die vielen Säulen, farbigen Fenster, Gemälde, Verzierungen im Stein und Schnitzereien.

Wir trafen uns vor der Kirche am Point Zero wieder, auf dem sich viele von uns drehten, um später wieder nach Paris zurückzukehren.

 

Louvre

 

Wir wanderten über die Seinebrücke zum ehemaligen Königsschloss, in dem sich heute eines der größten Museen der Welt befindet.

Einige suchten die Mona Lisa, die anderen wanderten durch den Tuileriengarten, über den Place de la Concorde und die Champs Elysees. Wir trafen uns am Triumpfbogen wieder.

 

Triumpfbogen

 

Inzwischen hat einer von uns sein ganzes Geld verloren, da er nicht an Taschendiebe glaubte.

Johann holte nun die Fahrkarten für die nächste Metro fahrt.

 

Galeries Lafayette

 

Dieses alte Kaufhaus war eine Männerhöhle, weil die Jungs erst spät die Männerabteilung fanden.

Dafür beeindruckte uns wunderschöne Kuppel und die phänomenale Aussicht vom Dach auf die Stadt. Nach einer Shoppingpause führte uns der Weg zum Trocadero.

 

Eiffelturm

 

Erst als wir um die Ecke des Trocaderogebäudes bogen, sahen wir dieses lang ersehnte Wahrzeichen der Stadt genau vor uns. Langsam wurde es dunkel und er wurde beleuchtet. Der Himmel wurde immer dunkler und der Eiffelturm immer goldener. Zur vollen Stunde (20:00 Uhr) fing er an zu flackern wie eine gigantische Wunderkerze.

 

Die Lichterfahrt auf der Seine

 

Frau Otto ergatterte Plätze für alle Kinder. Die vielen Brücken und Sehenswürdigkeiten am Ufer waren wunderschön beleuchtet. Unter einer Brücke konnten wir uns sogar etwas wünschen, wir sagen aber nicht was. Gegen Mitternacht waren wir wieder im Hotel, holten unsere Koffer und bezogen unsere Zimmer. Todmüde fielen in die Betten, aber konnten lange noch nicht schlafen.

 

04.10.

 

Frühstück

 

Obwohl wir längst noch nicht ausgeschlafen waren, gab es schon um 7 Uhr Frühstück. Es gab Croissants, Baguette, Kuchen, Toast, Konfitüre, Honig, Schinken und Käse, außerdem Cornflakes, Joghurt und Früchte und verschiedene Getränke.

 

Fahrt nach Bayeux

 

Niklas gönnte sich ein Getränk vom Busfahrer Tekin. Fast alle anderen holten den fehlenden Schlaf nach.

 

Bayeux

 

    Wir schauten uns den längsten Wandteppich der Welt an. Auf einer Länge von fast 70 Metern erzählt er von der Eroberung Englands durch die Normannen. Danach hatten wir Freizeit und guckten uns die Stadt an. Die Lillys waren froh, dass sie einen Lidl auffinden konnten. Die Floris plünderten McDonalds. Johann und Rene fanden die Kirche sehr prächtig. Um 15 Uhr fuhren wir zurück nach Paris.

     

    Montmartre

     

    Da die Stadt voll war, stiegen wir an der Metro aus dem Bus und fuhren damit zum Moulin Rouge am Fuße des Montmartre. Der Aufstieg war sehr mühselig. Lucas stöhnte: ,,Hoffentlich ist die Kirche das wert!“ und klappte, oben angekommen, den Unterkiefer herunter. Die Aussicht über die beleuchtete Stadt war atemberaubend. Frau Otto und Niklas holten sich Crêpes. Pia machte Straßenmusik.

     

    Sacré-Coeur

     

    Runa war von der Größe beeindruckt. Jessica und Frau Protz entzündeten Kerzen. Diese Kirche war völlig anders als alle anderen Kirchen. Es gab sehr viel Gold. Auch an diesem Abend waren wir erst spät im Hotel.

     

    5.10.

     

    Versailles

     

    Das Schloss war gewaltig. Es gab keinen Anfang und kein Ende. Der Spiegelsaal war der Hammer! Die Architektur war wahrhaftig königlich, der Garten sehr eindrucksvoll. Svenja begeisterte sich für die steinharten Männer aus Stein.

     

    Musée Grévin

     

    Vor dem Besuch des Wachsfigurenkabinetts hatten wir etwas Freizeit, in der Flori und Niklas die Spielehölle entdeckten, während Runa, Vanessa, Ron, die Lillys und Pia die schicken Einkaufspassagen bewunderten. Svenja, Celina, Frau Otto und Frau Protz plünderten das Hard-Rock-Café.

    Das Museum selbst sah von außen ziemlich klein aus, von innen schien es dagegen endlos.

    Wir trafen außer Merkel, Obama und Putin viele Größen aus Geschichte, Film, Literatur, der Politik, Musik, Spielen und Sport. Jannik war Juror bei The Voice.

     

     

    Metro – Vorsicht Taschendiebe

     

    Gleich beim Einstieg wurde Jannik abgedrängt. Er fühlte eine fremde Hand an seiner Hosentasche und schrie auf. Zum Glück war Frau Otto in der Not da und konnte Jannik retten.

    Jannik war nach dem Vorfall sehr verwirrt.

    Die Taschendiebe schimpften mit Frau Otto, aber sie lies sich nicht beirren.

    Danach konnten wir beobachten, wie die Taschendiebe ihr Werk weiter ausführten. Frau Otto und Frau Protz warnten die anderen Gäste der Metro. Die Taschendiebe haben dann solange, wie wir in der Métro waren, keine Beute erkämpft.

     

     

    Trocadero

     

    Wir sahen nach den beiden halbrunden Gebäuden wieder den Eiffelturm und waren auf dem Weg zu ihm.

    Auf der Großen Freitreppe waren Straßenkünstler und einige fanden das so spannend, dass sie nicht mit auf den Eiffelturm kommen wollten. Also teilten wir uns in zwei Gruppen.

    Auf dem Weg ist Jannik auf einen Mini-Eiffelturm getreten und der Händler wollte Schadensersatz, aber Frau Otto hat Jannik ein weiteres mal beschützt. (Der verwirrte Jannik)

     

     

    Eiffelturm

     

    Frau Otto und Frau Protz mitsamt zehn Kindern wollten das Monument erklimmen. Nachdem wir eine Stunde angestanden und endlich am Fahrstuhl angekommen waren, freuten wir uns sehr doll.

    Bei der Sicherheitskontrolle flirtete Frau Protz um mit ihrer Wasserflasche durchzukommen.

    Frau Protz ist trotz Akrophobie und Klaustrophobie mit auf den Eiffelturm gekommen.

    Die Aussicht hat sich dafür aber sowas von gelohnt. Allein die Fahrt mit dem Glasfahrstuhl durch die Stahlkonstruktion war atemberaubend… - Paris by night…

     

     

    06.10.

     

    Erstmal ausschlafen, Frühstück erst um neun. Dann die Koffer in den Bus und dann hatten wir noch neun Stunden Paris.

     

    Hallenforum

     

    Schon beim Aussteigen aus der Metro, staunten wir über die vielen unterirdischen Geschäfte. Nach dem Vortrag von Anna konnten wir nochmal nach Herzenslust shoppen. Lilly-Ann hat 110 € für Klamotten ausgegeben. Flori, Niklas und Ron waren bei McDonalds. Anschließend wanderten wir zum Centre Pompidou. An dem lustigen Brunnen verglichen wir unsere Einkäufe.

     

     

    Grande Arche

     

    In diesem modernen Viertel beeindruckte uns zuerst die Höhe. „Müssen wir da wirklich rauf?“ lautete die bange Frage der Höhenängstlichen. Der Ausblick war wirklich gewaltig, aber der Platz auf dem Dach war wirklich chillig. Hier konnten wir eine Weile bleiben, bis Frau Otto abgerechnet hatte. Jeder bekam 10 € zurück.

     

     

    Quartier Latin

     

    In diesem ältesten Viertel der Stadt fühlten sich Lilly und Niklas nach Spanien oder Italien versetzt. Enge Gassen, viele Geschäfte, viele Leute und Straßenmusik. Wir füllten unsere Bäuche und dann ging es leider schon zurück.

     

    Fazit:

     

    Die Fahrt war wirklich anstrengend, aber wir würden es wieder machen. Paris hat viele Gesichter: große Armut, viele Obdachlose, Taschendiebe, aber auch viele Sehenswürdigkeiten, schöne Geschäfte, interessante Geschichten. Wenn Niklas nochmal privat Urlaub in Paris machen würde und Geld keine Rolle spielt, würde er ein Hotel mit Blick auf den Eiffelturm wählen.

     

     

     

     

     

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