Fridays For Future

Auf der ganzen Welt gehen jeden Freitag tausende von jungen Menschen auf die Straßen, wie eine unserer Mitschülerinnen, die mit ihren Freunden mit dem Zug während der Schulzeit nach Berlin gefahren ist, um dort für eine bessere Klimapolitik zu demonstrieren.

Auf den Demonstrationen werden von Aktivisten und Politikern Reden gehalten.

Die Schülerinnen und Schüler gingen beispielsweise mit Schildern von der Invalidenstraße zum Brandenburger Tor.

Die Demonstrationen finden während der Schulzeit statt, um mehr Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, nach dem Motto “Why should I be studying for a future that soon may be no more, when no one is doing anything to save that future?” 

Auf Deutsch bedeutet das so viel wie "Warum sollte ich für eine Zukunft lernen, die bald nicht mehr sein wird, wenn niemand etwas unternimmt, um diese Zukunft zu retten?"

 

Einige Pro- und Kontra-Argumente zu den Fridays for Future Demonstrationen:

 

Contra:

Die Schüler vernachlässigen ihre Schulpflicht und und verpassen wertvolle Unterrichtsstunden.

Viele Politiker ignorieren diese Schüler wie zum Beispiel der FDP-Chef Christian Lindner.

Er sagt, dass Kinder und Jugendliche das Ganze ja gar nicht überblicken können.

Das sei etwas für Profis, mal davon abgesehen, dass sich mittlerweile auch tausende Wissenschaftler den Forderungen von Fridays for Future angeschlossen haben.

Auch die Bildungsministerin sagt, dass die jungen Leute doch lieber zur Schule gehen sollen.

 

Pro:

Die Demontrationen bringen einige Politiker zum nachdenken.
Es finden sich immer mehr Leute zum demonstrieren zusammen.
Viele dachten, dass die Schülerinnen und Schüler nur die Schule schwänzen wollten, doch in den Ferien gab es auch Demonstrationen, wo genau so viele Schüler dort waren.
Journalisten würden kaum darüber berichten, wenn die Schülerinnen und Schüler statt Freitags am Wochenende demonstrieren würden.

 

Interview mit Kalinka:

 

Paul: "Wie oft warst du bei den Fridays for Future Demonstrationen?"

Kalinka: "Ich war auf diesen Demonstrationen Bereits 4-mal und einige Freunde haben mich dort hinbegleitet."

Paul: "Wie bist du nach Berlin gekommen?"

Kalinka: "Wir sind mit dem Zug dort hingefahren."

Paul: "Wo haben die Demonstrationen statt gefunden?"

Kalinka: "Die Demos haben beim Invalidenpark, bei dem Denkmal "Sinkende Mauer", begonnen.“

Paul: "Wie sind die Demos abgelaufen?"

Kalinka: "Es gab zu Beginn eine Rede, wo für alle noch einmal erläutert wurde, für was sie alle demonstrieren. Dort haben Politiker von den Grünen und einige Umweltaktivisten gesprochen, dann wurde gemeinsam mit Schildern, auf denen Sprüche standen, bis zum Brandenburger Tor gelaufen. Hier hat Greta Thunberg auch noch einmal eine Rede gehalten.

Paul: "Hattest du dort auch ein Schild?"

Kalinka:" Ja ich hatte auch ein Schild mit einem Umweltspruch drauf."

Paul: "Waren dort viele Personen?"

Kalinka: "Ja es waren mehrere tausend Menschen dort, die sich beteiligt haben."

Paul: "War die Demonstration bei diesen Menschenmassen überhaupt friedlich?"

Kalinka: "Ja es war dort trotz diesen vielen Menschen jederzeit friedlich was ich sehr gut finde." 

Paul:  "Was sagen deine Eltern dazu und unterstützen sie dich dabei?"

Kalinka: "Meine Familie unterstützt mich dabei sehr, sie finden es sehr toll, dass ich mich für die Umwelt einsetze."

Paul: "Was hältst du eigentlich von Greta Thunberg?"

Kalinka: "Ich finde es sehr gut, dass sie sich nichts von anderen sagen lässt und bei ihrer Meinung bleibt. Sie sollte aber nicht zu sehr im Mittelpunkt stehen, denn es sollte weiterhin um das Klima gehen, was wir retten wollen."

Paul: "Warst du in der Schulzeit bei den Demos und wenn ja findest du es notwendig, nicht in die Schule zu gehen, um bei diesen Demonstrationen zu sein?"

Kalinka: "Ja ich war während der Schulzeit dort. Ich finde es notwendig, da die Politiker merken müssen, dass uns Schülerinnen und Schüler das Klima sehr wichtig ist und wir uns nicht alles gefallen und sagen lassen."

Paul: "Möchtest du weiterhin auf diese Demonstrationen gehen?"

Kalinka: "Ja ich werde so lange auf diese Demonstrationen gehen, bis sich endlich etwas verändert."

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